The Abbey of Montecassino – also Monte Cassino or Monastery of Monte Cassino – is one of the largest monasteries in Italy and was founded by Saint Benedict in the 6th century. The abbey is the mother monastery of all Benedictines in the province of Frosinone in Italy. It was built by Benedict of Nursia in 529 on the site of a temple of Apollo. The monastery complex is located on a 516 m high rocky hill in the urban area of ​​Cassino (the Roman Casinum, later San Germano) between Rome and Naples.

Montecassino is considered to be one of the most important spiritual centers of the Middle Ages. During the Second World War, the monastery was part of the 161 km long German Gustav Line, which was supposed to stop the Allied advance into the interior of Italy. Heavy fighting took place in Monte Cassino between January 17 and May 18, 1944. Since it was in a historical protection zone, the Germans did not occupy the abbey. Unfortunately, the Allied commanders believed the abbey was being used by the Germans as an artillery observation post.

FILMDATEN

Ort: Monte Cassino
Zeit: 1983
Film: Super 8
Bildrate: 18 Bilder/Sek.
Ausschnitt: 1:06 Min.
Länge Original: 3 Min.
Original-Scan: 2K
Web-Video: 720p
Anmerkungen: Leichte Kornreduktion

Despite the lack of evidence, the monastery was designated as a target. On February 15, American bombers dropped their bombs on the abbey and reduced the entire summit of Monte Cassino to rubble. The destruction of the monastery was one of the worst military mistakes of World War II. 230 Italian civilians who fled to the monastery were killed. Fortunately, not everything was destroyed. At the beginning of the battle, German officers had around 1,400 valuable manuscripts and other objects transported from the abbey to the Vatican, thus saving them from destruction. After the war, the abbey was rebuilt true to the original.

Abtei Montecassino im Jahr 1983

Die Abtei Montecassino – auch Monte Cassino oder Kloster von Monte Cassino – ist eines der größten Klöster Italiens und wurde im 6. Jahrhundert vom Heiligen Benedikt gestiftet. Die Abtei ist das Mutterkloster aller Benediktiner in der Provinz Frosinone in Italien. Sie wurde von Benedikt von Nursia im Jahr 529 an der Stelle eines Apollotempels errichtet. Der Klosterkomplex liegt auf einem 516 m hohen felsigen Hügel im Stadtgebiet von Cassino (dem römischen Casinum, später San Germano) zwischen Rom und Neapel.

Montecassino gilt als eines der bedeutendsten geistlichen Zentren des Mittelalters. Das Kloster war im Zweiten Weltkrieg Bestandteil der 161 km langen deutschen Gustav-Linie, die den Vorstoß der Alliierten in das Landesinnere Italiens aufhalten sollte. Zwischen dem 17. Jänner und 18. Mai 1944 fanden in Monte Cassino heftige Gefechte statt. Da sie in einer historischen Schutzzone lag, hatten die Deutschen die Abtei nicht besetzt. Leider glaubten die Befehlshaber der Alliierten, die Abtei würde von den Deutschen als Artilleriebeobachtungsposten genutzt.

Trotz fehlender Beweise dafür wurde das Kloster als Angriffsziel angewiesen. Am 15. Februar warfen amerikanische Bomber ihre Bomben auf die Abtei und legten den gesamten Gipfel des Monte Cassino in Schutt und Asche. Die Zerstörung des Klosters war einer der schwersten militärischen Fehler des Zweiten Weltkriegs. 230 italienische Zivilisten, die in das Kloster geflüchtet waren, kamen dabei ums Leben. Zum Glück wurde nicht alles zerstört. Zu Beginn der Schlacht hatten deutsche Offiziere ungefähr 1.400 kostbare Manuskripte und andere Objekte aus der Abtei zum Vatikan befördern lassen und so vor der Zerstörung gerettet. Nach dem Krieg wurde die Abtei originalgetreu wiederaufgebaut.

Harald Hofstetter

Journalist, geboren am 7. Mai 1976.
Lebt in Wien, stammt aus Gänserndorf (NÖ).

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