Since it was founded almost 300 years ago, Hammerfest has – not entirely indisputably – maintained its position as the northernmost city in the world. It is roughly on the same latitude as the northernmost parts of Siberia and Alaska. Despite its location in the far north, there is no permafrost here. Nevertheless, Hammerfest experiences heavy snowfalls in winter. The residents enjoy 24 hours of sunshine during the summer. This is the spectacle experienced by our travelers who docked in Hammerfest on the Hanseatic cruise ship in the early 1960s.

The myth that polar bears roam the streets of Norway has its origins in Hammerfest. A survey point of the Struve Arch, which was included in the UNESCO list of the World Cultural and Natural Heritage of Humanity, is located in the Hammerfest suburb of Fuglenes. Hammerfest is also a seed culture center and home to the Polar Bear Club, a museum dedicated to the history of hunting in the Arctic. The municipality of Hammerfest extends over parts of the islands of Sørøya and Seiland. There are also smaller islands such as Melkøya and Håja. The highest mountain is the Seilandstuva (1078 m).

FILMDATEN

Ort: Hammerfest /
Schiff Hanseatic
Zeit: Frühe 1960er
Film: Normal 8
Bildrate: 18 Bilder/Sek.
Ausschnitt: 1:12 Min.
Länge Original: 4 Min.
Original-Scan: 2K
Web-Video: 720p
Anmerkungen: Leichte Kornreduktion

There are graves from the Stone Age in and around Hammerfest. Hammerfest was a bastion of fishing and hunting in the Arctic long before the town was granted market rights in 1789. Hammerfest was named after an old pier. The first part of the name is awesome and refers to a collection of large rocks that are good for mooring boats. It goes back to the old Norse word Hamarr, which means something like “steep mountain slope”. The second part of the name is fixed and goes back to the Old Norse festr, which means “to moor”.

It was only at the end of the Napoleonic Wars that the population topped 350. Expeditions by whale and seal hunters to the Arctic Ocean and trade with Russia brought growth to the city, as did the expanding fishing fleet that regularly caught catches for the developing fish processing industry. Today the population has grown to 7,000 people.

Frühe 1960er – Hammerfest – Mitternachtssonne

Seit ihrer Gründung vor fast 300 Jahren hat Hammerfest – nicht ganz unstrittig – ihre Stellung als die nördlichste Stadt der Welt behauptet. Sie liegt etwa auf demselben Breitengrad wie die nördlichsten Teile Sibiriens und Alaskas. Trotz der Lage im äußersten Norden gibt es keinen Dauerfrostboden. Dennoch erlebt Hammerfest im Winter heftige Schneefälle. Die Einwohner genießen im Sommer 24 Stunden Sonnenschein. Dieses Schauspiel haben unsere Reisenden erlebt, die in den frühen 1960er-Jahren mit dem Kreuzfahrtschiff Hanseatic in anlegten.

Der Mythos, Eisbären würden durch die Straßen Norwegens ziehen, hat seinen Ursprung in Hammerfest. Ein Vermessungspunkt des Struve-Bogens, der in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen wurde, befindet sich im Hammerfester Vorort Fuglenes. Hammerfest ist zudem Zentrum der Samenkultur und Heimat des Eisbärenclubs, eines Museums zur Geschichte der Jagd in der Arktis. Das Gemeindegebiet von Hammerfest erstreckt sich über Teile der Inseln Sørøya und Seiland. Hinzu kommen kleinere Inseln wie Melkøya und Håja. Der höchste Berg ist der Seilandstuva (1078 m).

In und um Hammerfest befinden sich Grabstätten aus der Steinzeit. Hammerfest war lange Zeit, bevor die Stadt im Jahr 1789 das Marktrecht erhielt, eine Bastion der Fischerei und der Jagd in der Arktis. Hammerfest wurde nach einer alten Anlegestelle benannt. Der erste Teil des Namens ist hammer und bezieht sich auf eine Ansammlung großer Felsen, die sich gut für das Anlegen von Booten eignen. Es geht auf das altnordische Wort Hamarr zurück, was so viel wie „steiler Berghang“ bedeutet. Der zweite Namensbestandteil lautet fest und geht auf das altnordische festr zurück, das „festmachen“ bedeutet.

Erst Ende der Napoleonischen Kriege überstieg die Bevölkerungszahl die Marke von 350. Expeditionen von Wal- und Robbenfängern ins Nordpolarmeer und der Handel mit Russland bescherten der Stadt Wachstum, genau wie die expandierende Fischereiflotte, die regelmäßig Fang für die sich entwickelnde fischverarbeitende Industrie machte. Heute ist die Bevölkerung auf 7.000 Menschen angewachsen.

Harald Hofstetter

Journalist, geboren am 7. Mai 1976.
Lebt in Wien, stammt aus Gänserndorf (NÖ).

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