Beim Anblick dieser herrlichen Bilder von tiefverschneiten Gipfeln und Hängen kann man sich kaum vorstellen, dass der Winter 1975 / 1976 in Österreich bis Ende Jänner überdurchschnittlich warm und schneearm war. Diese Tatsache hatte die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Innsbruck (5. bis 14. Februar) vor große Probleme gestellt.

Erst eine Woche vor der Eröffnungsfeier begann es heftig zu schneien und verwandelten sich die Berge um die Hauptstadt Tirols in eine atemberaubend schöne, hochalpine Winterlandschaft. Die Nordkette (Gebirgskette unmittelbar nördlich von Innsbruck) bildet die spektakuläre Kulisse für unseren Film, den man wohl ohne große Übertreibung als Wintermärchen bezeichnen kann.

FILMDATEN

Ort: Innsbruck
Zeit: 1976
Film: Super 8 Kodak
Bildrate: 18 Bilder/Sek.  
Ausschnitt: 2:43 Min.
Länge Original: 3:05 Min.
Original-Scan: 2K
Web-Video: 720p

Während unten im Tal oder vis a vis auf dem Bergisel und auf dem Patscherkofel die Olympiasportler um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen kämpften, genossen die Wintersportler hier oben die weiße Pracht. Skitourengeher und geländegeübte Skifahrer kamen da mit Sicherheit voll auf ihre Rechnung. Die Tiefschneeabfahrten müssen traumhaft gewesen sein.

Auch einige Drachenflieger, die sich mit ihren Skiern steile Hänge hinabstürzten und dann in den Himmel über Innsbruck aufstiegen, zeigt unser sehr gut erhaltener Farbfilm. Der Unterschied zwischen dem olympischen Rummel in der Stadt und der winterlichen Ruhe auf den Bergen war wohl ein außerordentlicher Reiz jener Tage.

Harald Hofstetter

Harald Hofstetter

Journalist, geboren am 7. Mai 1976.
Lebt in Wien, stammt aus Gänserndorf (NÖ).

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