Der Stephansplatz im Ersten Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt steht im Mittelpunkt dieses Privatfilms aus den 1960er-Jahren. Die traumhaften Aufnahmen vom Stephansdom, dem Verkehr, den Passanten und Fiakern rund um das Wahrzeichen von Wien begeistern durch Qualität und Farben.

FILMDATEN

Ort: Wien
Zeit: 1960er-Jahre
Film: Normal 8
Bildrate: 16 Bilder/Sek.  
Ausschnitt: 1:19 Min.
Länge Original: 3 Min.
Original-Scan: 2K
Web-Video: 720p
Anmerkungen: Leichte Kornreduktion

Besonders auffallend aus heutiger Sicht sind die vielen Autos und Busse, die seit den 1970er-Jahren aus dem Zentrum des Ersten Bezirks weitgehend verbannt sind. Auch der herrliche Panoramablick vom Dom über die Dächer von Wien offenbart markante Unterschiede zum aktuellen Stadtbild. Das alte Haas-Haus vis a vis des Doms ist schön zu sehen. Es war 1951 bis 1953 von Carl Appel und Max Fellerer erbaut worden, nachdem das prunkvolle erste Haas-Haus (1867) bei Luftangriffen zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war.

Der schlichte Nachkriegsbau wurde schließlich ab 1985 durch das heutige Haas-Haus ersetzt, das 1990 eröffnet wurde (geplant vom Architekten Hans Hollein). Am Ende des Grabens – heute eine prächtige Fußgängerzone, Einkaufs- und Flanierstraße – warten im Film unzählige Autos auf drei Spuren vom Kohlmarkt kommend bei einer Ampel. Eine zusätzliche Spur war verparkt. Aufnahmen von den wartenden Fiakern und ihren Kunden an der Seite des Doms runden den kurzen, stimmungsvollen Film ab. Der davor zu sehende Wiener Verkehrspolizist hatte in dem regen Treiben auf dem Stephansplatz jedenfalls gut zu tun.

Vienna around 1965

Stephansplatz in Vienna’s First District Inner City is the focus of this film from the 1960s. The fantastic shots of St. Stephen’s Cathedral, traffic, passers-by and fiacers around the landmark of Vienna inspire with quality and colors. From today’s perspective, the many cars and buses that have been largely banned from the center of the First District since the 1970s are striking.

The wonderful panoramic view from the cathedral over the roofs of Vienna also reveals striking differences to current cityscape. The old Haas house opposite the cathedral is to see. It was built by Carl Appel and Max Fellerer from 1951 to 1953 after the magnificent first Haas house (1867) was destroyed in air raids at the end of Second World War. The simple post-war building was replaced in 1985 by today’s Haas-Haus, which opened in 1990 (planned by Hans Hollein).

At the end of Graben – today a splendid pedestrian zone, shopping and promenade – countless cars wait for three lanes coming from Kohlmarkt at a traffic light. An additional lane was parked. Shots of waiting fiakers and their customers at the side of the cathedral round off the short, atmospheric film. The Viennese traffic policeman to be seen in front of it had a lot to do in the hustle and bustle on Stephansplatz.

Harald Hofstetter

Journalist, geboren am 7. Mai 1976.
Lebt in Wien, stammt aus Gänserndorf (NÖ).

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